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Das Fläming-Gymnasium verurteilt aufs Schärfste den Einmarsch und den Krieg der russischen Truppen in der Ukraine und den damit verbundenen eklatanten Bruch des Völkerrechts. Wir sind schockiert über dieses Ausmaß an Verletzung von Menschenrechten, über die Gewaltausübung an der ukrainischen Bevölkerung und über die außerordentliche Gefährdung des Friedens in Europa.

Wir erklären uns solidarisch mit allen friedliebenden Menschen und wir stehen ein für den Schutz demokratischer, offener Gesellschaften. 

 

 Willkommen beim Fläming-Gymnasium

Bad Belzig

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Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!

Immanuel Kant
1724 - 1804

Physikunterricht
 

Neuigkeiten

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Zwei Patenkinder in Lateinamerika

Die Klasse 9C hat vor ein paar Tagen einen Brief aus Peru erhalten. Denn irgendwo dort im Amazonas-Gebiet lebt mit seiner Mutter und zwei Geschwistern der zehnjährige Giovanni, für den die Klasse im September über die Organisation „Plan International“ eine Patenschaft übernommen hat. Kinder, die in Giovannis Region aufwachsen, leiden häufig unter Mangelernährung und haben nur geringe Chancen auf eine gute Ausbildung. Die illegale Abholzung des Regenwaldes und die Ölverschmutzung stellen weitere Lebensrisiken dar. Die Kindersterblichkeit ist hoch. In unserem Brief vom 30. September haben wir uns Giovanni vorgestellt, ihm erzählt, wo Bad Belzig innerhalb Deutschlands ungefähr liegt, was es dort zu sehen gibt, wie das Wetter bei uns ist, wie die Landschaft aussieht, was es für Tiere gibt und was wir gerne essen. Seine Antwort hat uns sehr gefreut und auch gerührt, denn er scheint stolz darauf zu sein, Freunde in Europa zu haben. Aus unserem nächsten Brief möchte er gerne erfahren, was wir im Sommer so machen und unternehmen.
Leider wartet die Klasse 9B noch auf eine Nachricht ihres Patenkindes. Die dreizehnjährige Sandra lebt in Bolivien und ist die älteste Tochter von Kleinbauern. Das Haus der Familie besteht aus Lehmziegeln, hat ein Dach aus Metall und einen Fußboden aus Zement. Fließendes Wasser scheint es nicht zu geben, da die Familie eine Grubenlatrine als Toilette benutzt. Die Übermittlung der Briefe nimmt Wochen bis Monate in Anspruch. Was die Verständigung mit Sandra zusätzlich erschweren könnte, ist, dass ihre Muttersprache das indigene Aymara ist. Wir wissen noch nicht, ob sie unseren auf Spanisch geschriebenen Brief ohne Übersetzungsservice versteht, sind aber weiterhin sehr gespannt darauf, vielleicht doch irgendwann noch von ihr zu hören.

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Gedenkfeier im Grünen Grund

  Anlässlich des 77. Gedenktages bezüglich der kampflosen Übergabe der Stadt Bad Belzig an die Rote Armee hat sich der Leistungskurs Geschichte der Klasse 11 am 3. Mai 2022 im Grünen Grund eingefunden. Dort wurde mit vielen weiteren Menschen den Opfern des KZ-Außenlagers Roederhof gedacht, die dort bis zum 3. Mai 1945 unter unmenschlichen Bedingungen gefangen gehalten, sowie misshandelt wurden. Nach der Eröffnungsrede des Belziger Bürgermeisters Roland Leisegang erfolgte die Niederlegung der Blumenkränze, bei der auch der Leistungskurs Geschichte einen Kranz am Gedenkstein hinterließ. Im Anschluss folgten weitere Reden, die die schwere Arbeit und das damit einhergehende Leid der Häftlinge beschrieben. Dazu zählte auch der so genannte Todesmarsch, bei dem 600 Häftlinge viele Kilometer vom KZ-Außenlager weg in Richtung Elbe marschieren mussten. Der Grund dafür war die Angst der Kommandantinnen, dass russische Soldaten das Lager finden würden. 72 nicht mehr gehfähige Menschen wurden im Lager zurückgelassen, davon sind 9 verstorben. Andere sind während des Todesmarsches vor Erschöpfung zu Boden gefallen und wurden auf der Stelle erschossen. Die Grundschüler, sowie die Schulleiterin der Geschwister Scholl Grundschule und weitere Redner/-innen sorgten im Rahmen der Gedenkfeier dafür, dass diese tragischen Ereignisse, die sich vor über 77 Jahren in Bad Belzig ereigneten, nicht in Vergessenheit geraten. Mit Bezug auf den aktuellen Krieg in der Ukraine wurde an den Frieden appelliert und daran, dass sich solch schlimme Geschehnisse nicht wiederholen sollen.

Studenten, die Prüfungen

Das Abitur hat begonnen.

Seit Montag, den 25. April laufen die Abiturprüfungen.

Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern des 12. Jahrgangs viel Erfolg bei den Prüfungen!

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Spendenlauf für die Ukraine

Am 30. März fand von 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr der Spendenlauf für die Ukraine statt.

Das Schülerorganisationsteam stellte mit tatkräftiger Unterstützung unserer Schulsozialarbeiterin Frau Zwank und der Mithilfe von Lehrern den Lauf auf die Beine. Obwohl es eine sehr kurzfristige Aktion war, wurde es ein voller Erfolg. Es wurden insgesamt mehr als 15.000,- € erlaufen.

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Unterricht mit Schafen

 Nicht nur in Belzig gab es Corona bedingte Ausfälle von Arbeitskräften, sondern auch in Schleswig- Holstein. So erging es unter anderem der Schäferei Engel in Neufeld, die viele Ausfälle von Praktikanten und Studenten verkraften musste.  Durch Frau Große und Frau Horn erfuhren wir davon, aber die beiden hatten schon einen Plan  entwickelt. Und mit diesem Plan und der ihnen eigenen Euphorie gingen sie zu Frau Wiencek, die dem offen gegenüberstand. Gemeinsam holten sie über den Elternsprecher, Herrn Mertens,  den Förderverein des Gymnasiums ins Boot, der dankenswerterweise die Fahrtkosten übernahm. Nur so war es möglich, dass die am Elbedelta liegende Gemeinde Dithmarschen in der Woche vom 14. - 19. März Hilfe aus dem Fläming erhalten konnte. Die Schüler der Klasse 8l vom Fläming Gymnasium Bad Belzig fuhren  in Begleitung von Frau Große und Frau Horn in dieser Zeit nach Neufeld, um einmal Schule aus völlig anderer Perspektive zu erleben. Neben Deutsch, Geschichte oder Mathematik arbeiteten die Schüler 4-5 h am Tag in einem Schafstall in Neufeld.

Ein Abenteuer beginnt:

Nach nur einer Woche Zeit für die Organisation fanden sich am Montag alle Teilnehmenden mit Sack und Pack am Bahnhof in Belzig ein, denn sowohl die Hin - als auch Rückfahrt fand per Zug statt. Dank Nach einer 6 stündigen langen und anstrengenden Fahrt mit ICE, Regionalbahn und S – Bahn, konnte das Abenteuer auch schon starten. Eingeteilt in 4 Gruppen a  5 Leuten starteten wir sofort mit dem Wechsel zwischen Unterricht, Stalldienst, sowie Verpflegungs – und Kochdienst.  Die Unterkunft, eine  ehemalige Grundschule, wurde uns vom Bürgermeister spontan und unbürokratisch zur Verfügung gestellt. Angekommen in der Unterkunft hieß es Umziehen für die 1. Gruppe und gleich in den Stall. Da die Grundschule noch als Gemeindezentrum zum Sport genutzt wird, räumten wir täglich den Schlafsaal aus und wieder ein. Für alle anderen war das Motto „Ankommen“, d.h. Tische und Stühle für den Gemeinschaftsraum einräumen, Schlafsäle besichtigen oder die Gegend erkunden. Kurze Zeit später ging es dann auch für alle anderen zum Stall, dabei war es wichtig, sich den 1,2 km langen Weg zum Stall zu merken, den wir jeden Tag alleine zurücklegen mussten. Im Stall wurden  bereits die ersten Bekanntschaften mit den Schafen und vor allem mit den Lämmern gemacht. Der restliche Tag verging mit Schulaufgaben und dem Kochen vom Abendessen. Danach wurde das Bettenlager aufgebaut und es ging für alle, die nicht im Stall Dienst hatten, ins Bett. Trotz des anstrengenden Tages konnte aber noch niemand schlafen und so wurden die Erlebnisse mit der besten Freundin oder dem besten Freund ausgiebig ausgewertet.

Der Stall:

Aber auch die nächsten Tage hieß es nicht entspannen.  Eine Gruppe musste früh aufstehen, um für die anderen  Frühstück zu machen und die andere Gruppe musste in den Stall und die verbleibenden Schüler hatten Unterricht. Ausschlafen gab es nicht. Im Stall selbst gab es viele verschiedene  Aufgaben : vom Kraftfutter geben für die großen Mutterschafe, über Ausmisten, Wasseranlage auffüllen, bis hin zum Fläschchen geben für die Lämmer. Natürlich konnte die Klasse das ohne jede Erfahrung aber nicht alles selber  machen, deshalb bekamen wir Unterstützung von der Tierärztin und natürlich vom Schäfer selbst.  Dabei lernten wir nicht nur, was es für Aufgaben im Stall gibt, sondern konnten selber einmal zum Tierarzt werden und den Schafen bei der Geburt helfen. Am Ende der Woche fiel es uns allen schwer , uns von den Schafen, Lämmchen und dem Team zu verabschieden, weil man sie alle auch nur nach einer Woche in sein Herz geschlossen hatte.

Nicht nur Schafe:

Das Ganze  war  keine Klassenfahrt, sondern  Unterricht an einem anderen Ort.  So hatte alles auch seine pädagogische Richtigkeit. Neben Mathematik, Deutsch, Englisch und  Spanisch haben wir während einer  

Führung  einiges zum Deichbau  und zu Drachenflügen gelernt, auch ein Schwimmbadbesuch  war dringend notwendig.

Auch die schönste Zeit geht mal vorbei: 

Am Ende der Woche wurde die ganze Reise mit einem Grillabend am Stall abgeschlossen. Unterdessen kannten wir viele Dorfbewohner, unsere Aktion hatte sich blitzschnell rumgesprochen und alle kümmerten sich liebevoll um uns. Ob Rainer, der uns überall hinfuhr und uns  mit Eis und Getränken versorgte, oder Maria und Udo, die uns das Leben im Stall erklärten  und und und. ,Wir hatten das Gefühl, ganz Neufeld ist wegen uns auf den Beinen.               

Wir konnten gemütlich am Feuer sitzen, eine Bratwurst essen und einen Rückblick  auf diese außergewöhnliche  Woche halten. Vorher jedoch mussten wir vor allen Beteiligten unsere  auswendig gelernten Balladen und ein einstudiertes spanisches Lied mit Choreographie  aufführen. Trotz einiger kleiner Aussetzer erhielten wir viel Beifall von den Bauern, Schäfern, Nachbarn.  Einige von uns nutzten den letzten Abend nochmal, um viele Lämmer auf die Welt zu holen, denn auch die Schafe wollten sich bei uns ordentlich verabschieden und legten einen Geburtenmarathon hin. Letztendlich hieß es aber doch Abschied nehmen. Am nächsten Morgen war es dann soweit. Rückreise. Dafür mussten Sachen gepackt werden (nicht jeder von uns nahm auch wirklich seine eigenen mit auf den Heimweg), die Schule aufgeräumt, gesäubert und der Weg zum Bahnhof angetreten werden. Nun hieß es wieder Zug fahren und trotz einer erfolgreichen und erfreulichen Woche war die Stimmung auf der Rückfahrt ruhig und leblos, da wohl alle müde und erschöpft  waren. 

Schließlich war die Woche wohl für die ganze Klasse, als auch für den Schafstall in Neufeld eine Erfahrung wert, da sowohl den Lämmern geholfen werden konnte als auch die Schüler der 8l viele neue Dinge gelernt haben.


Danke an unsere Eltern, dass sie genau so spontan wie wir waren.

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Ausstellung der SOR-Gruppe

Wir haben Leute befragt, wie sie Rassismus definieren, wo er ihnen begegnet und was ein Mensch bzw.
eine Gesellschaft tun kann, um Rassismus abzubauen. 

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Kleidung aus Papier

Falten, Fächer und viel Fantasie – verrückte Kleidung aus Papier

Es ist geschafft. Bis zur letzten Sekunde ihrer letzten Unterrichtsstunde im Fach Kunst arbeiteten die Schülerinnen und Schüler der Kunstkurse 12ku1 und 12ku2 an ihren Kleidungsstücken aus Papier und stellten sie im Foyer oben zwischen Haus 3 und Haus 4 aus. 


Dem vorausgegangen waren vielfältige Recherchen zum Thema. Die Ergebnisse wurden auf Schautafeln präsentiert. Danach entwarfen die Schülerinnen und Schüler selbst Kleidung, die für eine Frau und Kleidung, die für einen Mann bestimmt sein sollte. Die Schautafeln und Zeichnungen bilden den Hintergrund der Ausstellung.


Im Vorfeld experimentierten die Kunstkurse Techniken zum Trennen, Verbinden und Verändern von Papier: schneiden, reißen, falten, kleben, weben, knüllen, nähen, stecken und tackern. Die Resultate fanden ebenfalls auf den Schautafeln ihren Platz.


Die benötigten Schneiderpuppen wurden in den Kunstkursen aus Gewebeband und Füllmaterial selbst hergestellt.


Ergänzt wird die Ausstellung durch Accessoires wie Papierhut, Papiergürtel und Papierschuhe.


… und nun hängen die fertigen Designerstücke – die zwar nicht alltagstaugliche, aber tragbare Papierkleidung - in den Farben Weiß, Grau und Schwarz auf den Maßbüsten und können besichtigt werden.  


Lydia Eiserbeck

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Wissenschaftswoche

In der Wissenschaftswoche haben uns wieder interessante Vorträge fasziniert.
Von ausgegrabenen Knochen und Skeletten (und es selbst zusammenfügen) über Mögliches und Unmögliches bei James Bond und der Bedeutung von Briefen in der Vergangenheit bis zu der gerade heute besonders interessanten Frage, ob Wasser als Treibstoff möglich ist, gab es viel Interessantes.

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Kunst im Kurpark

Um den Kurpark lebensfroher und erlebnisreicher zu gestalten, entwarfen wir, die Kunstkurse 12ku1 und 12ku2, die in der Vitrine im Foyer von Haus 4 zu sehenden Modelle. 

Die Kreativität ist dabei sehr vielfältig, wie zum Beispiel das Modell mit den aus Tuben herauslaufenden Farben, die sich in Rutsche oder Blumen verwandeln.
Um unsere Visionen zu veranschaulichen, verwendeten wir als Hintergründe Fotos aus dem Park.

 

Unser Schulcampus

Ein Schnellrundgang mit der Schulleiterin

 

Termine

Alle wichtigen Termine finden Sie im Terminkalender im geschützten Bereich der Portale!

Schreibheft
 
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Kontakt

Fläming-Gymnasium Bad Belzig

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Ernst-Thälmann-Straße 2

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